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Die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf den P2P-Markt

Das Auftauchen des COVID-19-Virus hat eine globale Finanzkrise ausgelöst, die die Aktienmärkte auf der ganzen Welt schwer getroffen hat. Auch die Peer-to-Peer-Branche (P2P) war nicht immun gegen die Auswirkungen, von denen die bedeutendste wohl der Wunsch sowohl von Investoren als auch von Plattformen der nach Liquidität ist.

Die Auswirkungen der globalen Finanzkrise auf den P2P-Markt

Viele Anleger sind nervös und versuchen, ihr Risiko zu verringern, indem sie ihre Kredite so schnell wie möglich auf Sekundärmärkten verkaufen, oft mit einem Abschlag. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Investoren, die die Krise als Chance sehen, sodass die Reaktionen nicht völlig einheitlich sind. Generell sind wir der Meinung, dass sich die Investoren in drei Gruppen einteilen lassen.

1) Diejenigen, die an die Börse wechseln

Einige Investoren ziehen ihr Geld von P2P-Plattformen ab, weil sie ihr Anlagevermögen an die Börse transferieren wollen, um von den niedrigen Aktienkursen zu profitieren. Sie setzen darauf, dass sich der Markt nach der Krise selbst korrigieren wird und dass sie mit ihren Investitionen enorme Gewinne erzielen werden.

2) Diejenigen, die den Glauben an P2P verlieren

Einige Investoren ziehen einfach Geld ab, weil sie glauben, dass das Risiko bei P2P-Krediten in der gegenwärtigen Situation zu hoch ist und dass der Sektor einen enormen Anstieg von Zahlungsausfällen und einen daraus resultierenden Rückgang der Renditen erleben wird.

3) Diejenigen, die eine Chance sehen

Andere Investoren investieren weiterhin aktiv im P2P-Bereich und freuen sich über den starken Anstieg der Zinssätze. Sie sind der Meinung, dass P2P dort, wo Plattformen zuverlässig und sicher sind, nach wie vor die sicherste Investition während der globalen Krise darstellt. Darüber hinaus kaufen sie möglicherweise Darlehen auf Sekundärmärkten mit beträchtlichen Abschlägen und können satte Gewinne erzielen. Was wir jedoch auf breiter Front beobachten, ist eine Tendenz zum Abwarten, da derzeit nur eine kleine Anzahl neuer Investoren den Markt für sich entdeckt. Die Plattformen haben auf die Marktbedingungen mit Zinserhöhungen reagiert, sowohl in Anerkennung des erhöhten Ausfallrisikos von Kreditnehmern als auch als Mittel, um der Attraktivität des Aktienmarktes gerecht zu werden.

Es besteht die Überzeugung, dass das Risiko zunimmt, weil die Kreditnehmer im Falle einer möglichen Wirtschaftskrise vielleicht nicht in der Lage sind, Kredite zu bedienen, sodass die Ausfallrate steigen wird. Aber ist diese vom P2P-Markt gewählte Strategie richtig? Gibt es Belege für diese Annahmen? Wir glauben zwar, dass es eine solide Grundlage für diese Hypothese gibt, aber die Erwartung ist, dass sie sich erst mittelfristig bewahrheitet und dass Investoren und Plattformen gleichermaßen zwei andere, weitaus bedeutendere, kurzfristige Risiken ignorieren.

Währungsrisiko

Viele Plattformen bieten Kredite in „schwachen Währungen“ an, betreiben ihre Plattformen aber in Euro, was auch von ihren Investoren zur Finanzierung der Kredite genutzt wird. Ein Kreditnehmer zahlt zum Beispiel in Rubel und der Kreditgeber muss den Investor dann in Euro bezahlen. Jeder, der in den letzten Wochen den Wechselkurs des Rubels zum Euro oder des kasachischen Tenge zum Euro beobachtet hat, wird bemerkt haben, dass die so genannten schwächeren Währungen im gegenwärtigen Klima sehr schlecht abschneiden. Wenn eine P2P-Plattform die Währungsrisiken nicht abgesichert hat und die Kredite infolgedessen stark abgewertet werden, werden die Gläubiger die Folgen tragen.

Wir bei IT Smart Finance bzw. unserer Kreditplattform Nibble haben es immer für wichtig gehalten, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein und deshalb haben wir dafür gesorgt, dass die Währungsrisiken vollständig abgesichert sind.

Liquiditätsrisiko

Viele P2P-Plattformen sind auf eine dauerhafte Refinanzierung angewiesen, weil sie nur mit geliehenen Mitteln arbeiten. Das Primärmarktvolumen ist bei vielen Anbietern zusammengebrochen, weil es für Investoren viel rentabler ist, auf dem Sekundärmarkt mit einem Abschlag zu kaufen, als auf dem Primärmarkt zu investieren. Dies führt dazu, dass Plattformen nicht in der Lage sind, die Abhebungen von Investoren zu bedienen oder können dies nur mit langen Verzögerungen für die Investoren bewerkstelligen. Wir können nicht genug betonen, wie wichtig es ist, ein wirklich nach den wichtigsten Anlageklassen und Regionen diversifiziertes Portfolio beizubehalten, das der beste Schutz gegen Marktvolatilität bleibt.

Als Anleger ist es äußerst wichtig, die Sicherheit, die Rentabilität und den geschätzten Erfolg jeder Handlung zu beurteilen, bevor Sie Ihr Geld dafür einsetzen. In Krisenzeiten wie der gegenwärtigen sollten Sie stets die Schlüsselindikatoren für die Investitionsanalyse einer Kreditgesellschaft im Auge behalten: die Qualität ihrer Produkte, ihre Managementfähigkeiten und ihre historische Finanzleistung.

Wie wir auf die Krise reagieren und welche Maßnahmen wir ergriffen haben

Wir bei Nibble haben uns entschieden, einen proaktiven Ansatz zu verfolgen und schnell zu handeln, um unsere Investoren vor den Veränderungen und Risiken zu schützen, die durch die aktuelle Wirtschaftslage hervorgerufen werden. Dabei haben wir eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen. Da wir unser IT Smart Finance-konzerneigenes Scoring-Modell einsetzen, können wir es leicht an jede Marktturbulenz anpassen. So haben wir die Risikoparameter für Kredite verschärft, die mit einem C-Rating gekennzeichnet sind. Von nun an werden wir auf einen Teil der Kredite mit C-Rating verzichten, sodass wir nur weniger risikoreiche Kredite aufnehmen. Dies erhöht die Sicherheit der Investoren und wird uns helfen, eine niedrige Ausfallquote aufrechtzuerhalten.

Wir haben auch schnell gehandelt, um jedes operationelle Risiko zu mindern. So haben wir unsere Betriebskosten überprüft und so weit wie möglich gesenkt. Um die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu gewährleisten und uns gegen mögliche Dienstunterbrechungen abzusichern, haben wir darüber hinaus sowohl in unseren Büros in Barcelona als auch in Moskau die Heimarbeit eingeführt. Das Büro in Nowosibirsk arbeitet weiter wie bisher, da es in dieser Stadt keinen nennenswerten Ausbruch von COVID-19 gibt. Unsere Priorität ist es, Investoren vor Risiken zu schützen und eine nachhaltige Unternehmensgruppe zu sein. Daher liegt unser Hauptaugenmerk darauf, die Sicherheit unserer Investoren zu gewährleisten, und wir tun dies, indem wir sie keinem Risiko aussetzen.

Wir raten zwar in diesen turbulenten Zeiten zur Vorsicht beim Investieren, sind aber auch sehr stark davon überzeugt, dass Investoren, die verantwortungsbewusst sind und eine sichere und zuverlässige Plattform wie Nibble nutzen, mit starken und rentablen Portfolios aus der Krise hervorgehen werden. Da Banken und traditionelle Finanzinstitutionen in der Regel auf jede globale Krise reagieren, indem sie ihre Risikobereitschaft verringern und bei der Kreditvergabe äußerst vorsichtig sind, gehen wir davon aus, dass der P2P-Markt exponentiell wachsen wird, sobald die anfängliche Krise überwunden ist, sodass vorsichtige und geduldige Investoren erhebliche Gewinne einfahren werden.

Passen Sie in diesen gefährlichen Zeiten auf sich und Ihre Familie auf.

Unser Team ist jederzeit bereit, all Ihre Fragen zu beantworten und Ihnen zu helfen. Sie können uns per E-Mail unter support@nibble.finance oder telefonisch unter +3726991410 erreichen. Zu Ihrer Bequemlichkeit gibt es auch eine Live-Chat-Funktion auf unserer Website. Wir arbeiten weiterhin mit unseren Kunden zusammen – eben nur in Heimarbeit – und unser Support im Chat ist rund um die Uhr und 5 Tage die Woche für Sie da.

Obwohl unsere Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten, funktioniert unsere P2P-Plattform wie gewohnt und wir bieten die gleiche Servicequalität wie zuvor. Alle geplanten Geschäftsvorgänge werden über tägliche Videokonferenzen abgewickelt. Wir sind gut vorbereitet, um unseren Investoren zu helfen und konzentrieren uns auf Investitionen in unser Produkt und unseren Service.

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